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Der moderne Garten. Gartengeschichte des 20. Jahrhunderts. J. Brown. 2002.
224 S., 156 Farbf., 156 sw-Fotos und Pläne, gebunden.
Der moderne Garten war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert für fast alle Künstler und Architekten eine große Herausforderung. Dies beweisen Pläne, Fotos und Aufzeichnungen, die mühsam in den Archiven recherchiert und zusammengesetzt werden mussten.
Endlich wird mit diesem Buch klar, wie Walter Gropius, Erich Mendelsohn, Ludwig Mies van der Rohe, Frank Lloyd Wright, Roberto Burle Marx und viele andere Architekten und Künstler mit ihrer Architekturhaltung den modernen Garten oft unbewusst beeinflusst haben. In der Nachkriegsgeschichte des modernen Gartens sind es Namen wie Russell Page, Mien Ruys, Pietro Porcinai, Arne Jacobsen oder Luis Barragán, die dem Modernen Garten durch ihre individuelle Gestaltungspraxis neue Impulse gaben.
Das 20. Jahrhundert fängt mit einer besonderen Revolution an: Der Garten soll für alle erschwinglich werden. Vor allem die Vertreter des Bauhauses formulieren die Gestaltungs- und Planungsgrundsätze daraufhin neu, vereinzelt werden sie sogar realisiert. Der Aufbruch wird durch den Nationalsozialismus in Deutschland unterbunden, weiterentwickelt werden die neuen Ideale in Großbritannien und in den USA und finden dort Anwendung. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrt die Idee vom Modernen Garten – durch viele Einflüsse bereichert – wieder ins kriegsgezeichnete Europa zurück und bildet die Basis für die jüngere Entwicklung in der Gartengeschichte.
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